Kunst & Kommunikation

Stand der Dinge - Die Mutter der Sonnenvögel

Geburtsort und Heimat von Birds ist Köln. Im Jahr 1997 wurde das Birds-Konzept und der Muttervogel mit dem internationalen Solarpreis für Kunst von EUROSOLAR e.V. ausgezeichnet. Die Sonnenvogelmutter hat von der Stadt Köln einen Nistplatz am Rheinufer in unmittelbarer Nähe der Museumsinsel erhalten.

Der Kölner Vogel steht für die Heimat und die Trägerschaft des Birds-Projekts und hat bisher im Unterschied zu den geplanten Sonnenvogelkindern keine spezifische Bedeutung.

Die erste Solarvogelskulptur wurde von Odo Rumpf in mehren Baustufen in enger Zusammenarbeit mit Uwe Schauff geschaffen. Die verwendeten Bauteile sind unter anderem verwitterte Fundstücke aus Schwerindustrie, Landwirtschaft, Bergbau, Haushalten und Waffenschmieden des 2. Weltkriegs. Eisen und Stahl sind gleichermaßen grundlegende Materialien für die Entwicklung des Wohlstandes im 20. Jahrhundert aber auch der geführten Kriege. Sie sind Zeugen vergangener Zeiten.

Die Fundstücke stammen von Materialfriedhöfen europäischer Industrie- und Agrargesellschaften zwischen Frankreich und Polen. Sie fügen sich zusammen, als habe sich jedes einzelne Teil im Lauf der Zeit durch Verwitterung und Verformung dem Bauplan des Flugtieres angepasst.


Die Mutter der Sonnenvögel
Der Sonnenvogel für die Mongolei
Eurosolar Preis
 
Kontakt: Projekt Birds c/o Ralph Quabeck – Hornstr. 85, 50823 Köln Tel. +49.(0)221.599020 Fax. +49.(0)221.5993963 e-mail: birds@solarbirds.org